Voraussetzung: Beide Ex-Partner sind bereit,
gemeinsam einen Makler zu beauftragen, den Angebotspreis abzustimmen und jeden
Kaufinteressenten gemeinsam zu bewilligen. Das klingt einfach, ist in der Praxis
aber die häufigste Quelle neuer Konflikte.
Was dabei gut ist: Die klassische Maklervermittlung
ist vertraut und kann bei kooperativen Verhältnissen gut funktionieren.
Sie können den Zeitplan flexibel gestalten.
Was dabei schiefgehen kann: Sobald ein
Partner den Makler wechseln will, einen anderen Preis fordert oder einen
Käufer ablehnt, blockiert er den gesamten Prozess. Maklerbeauftragung und
Kaufvertragsabschluss erfordern bei Miteigentum in aller Regel die Zustimmung
beider Eigentümer. Ein einziges Nein genügt, und der Verkauf ruht - oft
monatelang, manchmal jahrelang. Auf die Nebenkosten hat das keine Auswirkung:
die laufen weiter.